BIM
1. Aufl. 2017
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S. 13Vorwort
Die Digitalisierung ist eine Chance
Building Information Modeling (BIM) krempelt gerade bewährte Arbeitsabläufe in der gesamten Baubranche grundlegend um. Wie so oft, wenn die Digitalisierung einen Sektor erfasst, werfen die Entwicklungen auch soziale Fragen etwa hinsichtlich Arbeitsplatzsicherheit auf. Es ist meine Überzeugung, dass wir Veränderungen als Chance begreifen müssen. Die Digitalisierung ermöglicht es österreichischen Unternehmen, im internationalen Wettbewerb mit Wissen zu punkten statt rein über den Preis. Unsere Aufgabe als Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ist es, die heimischen Betriebe im Umbruch bestmöglich zu unterstützen. In der vierten Ausschreibung des Forschungsprogramms „Stadt der Zukunft“ hatten wir deshalb dieses Frühjahr erstmals einen Schwerpunkt zum Thema „Digitales Planen und Bauen“ ausgeschrieben. In den vergangenen 18 Jahren haben wir in dem Bereich bereits mehr als 30 Projekte mit etwa sechs Millionen Euro gefördert.
Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer, der Plattform Planen.Bauen.Betreiben 4.0 und der Technischen Universität Wien arbeitet mein Ressort seit vergangenem Oktober an einer Roadmap „Potenziale der Digitalisierung im Bauwesen“, in der wir das Thema von allen Seiten beleuchten. Dazu gehören neben BIM selbst etwa der aktuelle Stand in der akademischen Lehre, die Auswirkungen auf Normen und Rechtsfragen und das Identifizieren relevanter Forschungsfelder. Die Roadmap werden wir noch heuer vorlegen.
Die Beiträge in dem vorliegenden Buch zeigen eindrucksvoll, was mit „Building Information Modeling“ bereits möglich ist – und was uns in den kommenden Jahren erwartet.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.
Jörg Leichtfried
Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie