Handbuch Wasserrecht
2. Aufl. 2022
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§ 31b
Anmerkungen
1) Bei § 31b handelte es sich um eine Regelung zu Deponien. Sie wurde mit der „AWG-Novelle Deponien“ (Bundesgesetz, mit dem das Abfallwirtschaftsgesetz und das Wasserrechtsgesetz geändert werden [AWG-Novelle Deponien], BGBl I 2000/90), in Kraft getreten am (siehe § 145 Abs 5) aufgehoben. Ziel dieser und anderer Bestimmungen dieser Novelle war eine Rechtsbereinigung. Die Bestimmungen für Deponien wurden aus dem Wasserrechtsgesetz in das Abfallwirtschaftsgesetz übernommen. Die Bewilligungspflicht gemäß § 31b entfiel demnach. Die bisher nach dem Wasserrechtsgesetz bewilligungspflichtigen Deponien (Deponien für nicht gefährliche Abfälle unter 100.000 m3) wurden in das konzentrierte Verfahren des Abfallwirtschaftsgesetzes (Bundesgesetz über eine nachhaltige Abfallwirtschaft [Abfallwirtschaftsgesetz 2002 – AWG 2002], BGBl I 2002/102) übernommen (vgl RV 178 BlgNR 21. GP 16). Die Übergangsbestimmung des § 45b Abs 3 AWG 1990 idF BGBl I 2000/90 sieht vor, dass am nach den wasserrechtlichen Vorschriften anhängige Verfahren betreffend Deponien nach den vor dem geltenden Vorschriften abzuschließen sind (siehe dazu ). Gegen nicht (ehemals wasserrechtlich oder nun auch abfallrechtlich) bewilligte Abfalldeponien kann freilich auch heute (noch) mit wasse...