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FMA-Jahresbericht 2024
Die FMA veröffentlichte am ihren Jahresbericht 2024. Die österreichische Finanzwirtschaft bleibe auch in geopolitisch herausfordernden Zeiten stabil und profitabel.
Nach dem Jahresbericht konnten die österreichischen Banken die konsolidierten Gewinne bei rund 11,5 Mrd € halten. Hauptfaktor für die Gewinne seien dabei die Zinserträge gewesen, die die Gewinne trotz der geopolitischen Belastungen auf einem hohen Niveau gehalten haben. Die Quote des harten Kernkapitals habe sich im Vergleich zum Jahr 2023 kaum verändert und lag bei 17,5 %. Dieser Wert liege in etwa im Durchschnitt der Euroländer. Der Anteil notleidender Kredite (NPL) sei verglichen mit 2023 auf nun 3 % (Vorjahr: 2,2 %) gestiegen. Bei den Finanzierungen gewerblicher Immobilien sei die NPL-Quote innerhalb eines Jahres sogar von 3,3 % auf 5 % gestiegen.
Die Versicherungsunternehmen sollen 2024 über eine Solvenzquote von im Schnitt rund 254 % verfügt haben. Die weitestgehende Normalisierung des Zinsumfelds habe auch die schwierige Lage bei den Lebensversicherungen weiter entspannt, die 2024 sogar einen leichten Prämienanstieg verzeichnen konnten. Ein leichter Rückgang sei beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstäti...