OGH 10.08.1976, 10Os54/76
OGH 10.08.1976, 10Os54/76
Rechtssätze
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Norm | FinStrG nF §17 |
RS0087510 | Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Verfallsbestimmungen (vgl auch VfSlg 1962/4258, 1974/7286, 1964/4637). |
Norm | FinStrG §17 Abs2 litc Z4 |
RS0087930 | Nicht nur, wenn die Beförderung der Sache ohne Beförderungsmittel überhaupt unmöglich gewesen wäre, sondern auch dann, wenn das Schmuggelgut ohne Verwendung eines Beförderungsmittels unter dem falschen Schein unbedenklichen Reisegepäcks im Überlandverkehr - unbeanstandet - nicht über die Zollgrenze hätte gebracht werden können, ist ein Verfallsausspruch bezüglich des verwendeten Beförderungsmittels zu fällen. Ein solcher erweist sich daher als gerechtfertigt, wenn das Schmuggelgut insgesamt neunundvierzig Kilogramm wiegt und in einem normalen Reisekoffer und einem großen Schiffskoffer transportiert wird. |
Norm | FinStrG nF §17 Abs2 litc Z4 |
RS0087976 | Hätte nach der Beschaffenheit der Gegenstände unter den konkreten Umständen der betreffenden Tat der Schmuggel auch ohne Verwendung eines Beförderungsmittels begangen werden können, unterliegt dieses nicht dem Verfall. |
Entscheidungstext
Kein Text vorhanden
Zusatzinformationen
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Rechtsgebiet | Strafrecht |
ECLI | ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0087510 |
Datenquelle |
Fundstelle(n):
RAAAF-70187