VwGH 13.12.1979, 1119/78
VwGH 13.12.1979, 1119/78
Rechtssätze
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Norm | |
RS 1 | Wenn einem Gebiet Wasser nicht entzogen, sondern bei der bewilligten Ausnutzung der Wasserkraft nach Entnahme ohne qualitative Veränderung an das Bett des Gewässers wieder zurückgegeben wird, insgesamt also nicht verloren geht, liegen die Voraussetzungen des § 13 Abs 3 WRG nicht vor. |
Normen | |
RS 2 | Eine Ersitzung öffentlich-rechtlicher Befugnisse, deren Erwerbung nach dem Wasserrechtsgesetz durch eine ausdrückliche behördliche Bewilligung bedingt ist, kann nicht platzgreifen (Hinweis auf die Erkenntnisse des Verwaltungsgerichtshofes VwSlg8057/1894 und 5747/1908). |
Hinweis auf Stammrechtssatz | GRS wie 1567/68 E RS 1 |
Normen | |
RS 3 | Eine Verletzung bestehender Rechte (§ 12 WRG 1959) kann nur unter der Voraussetzung angenommen werden, dass im Ermittlungsverfahren eine zu erwartende Beeinträchtigung solcher Rechte, hervorgerufen durch das zur Bewilligung stehende Vorhaben, einwandfrei hervorgekommen ist, während die bloße Wahrscheinlichkeit oder Möglichkeit einer Beeinträchtigung für den Nachweis einer Verletzung von Rechten nicht ausreichen kann (Hinweis E , 1229/65 - Hier: Durch den Autobahnbau bedingte Ableitung der Schwechathochwässer auf Ackergrundstücke). |
Hinweis auf Stammrechtssatz | GRS wie 1363/69 E VwSlg 7821 A/1970 RS 1 |
Entscheidungstext
Kein Text vorhanden
Zusatzinformationen
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ECLI | ECLI:AT:VWGH:1979:1978001119.X01 |
Datenquelle |
Fundstelle(n):
BAAAF-53956