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Marktmanipulation und Insiderhandel
Severin Glaser/Robert Kert

Marktmanipulation und Insiderhandel

1. Aufl. 2017

Print-ISBN: 978-3-7073-3723-5

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Marktmanipulation und Insiderhandel (1. Auflage)

S. VVorwort der Herausgeber

Am veranstalteten das Institut für Österreichisches und Europäisches Wirtschaftsstrafrecht der Wirtschaftsuniversität Wien und die Finanzmarktaufsicht (FMA) an der WU Wien eine Tagung zum Thema „Neue Wege bei der Bekämpfung von Marktmanipulation und Insiderhandel“, die von beinahe 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht wurde. Ziel der Tagung war es, zum einen über die Neuerungen im europäischen und österreichischen Finanzmarktstrafrecht zu informieren und zum anderen ein Forum für einen Austausch über dieses hochaktuelle Thema zu bieten. Das zeitliche Zusammentreffen mit der Präsentation des Ministerialentwurfs zur Änderung des Börsegesetzes verlieh der Veranstaltung besondere Aktualität und Brisanz und führte auch zu intensiven Diskussionen darüber, wie der österreichische Gesetzgeber die Vorgaben durch die europäischen Rechtsakte umsetzt. Ein Anliegen der Veranstalter war es, das Finanzmarktstrafrecht aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, aus österreichischer und europäischer, aus Sicht der Legisten, der Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden, der Verteidigung und Wissenschaft.

Im vorliegenden Tagungsband wird ein Großteil der Vorträge veröffentlicht. Nachdem im Sommer 2016 die Änderungen des Börsegesetzes in Kraft traten, wurden die Beiträge von den Referenten auf den aktuellen Stand gebracht, sodass sie sich auf die aktuelle Rechtslage beziehen. Die Referenten hatten damit eine doppelt schwierige Aufgabe. Sie mussten zunächst ihre Vorträge innerhalb weniger Tage auf den Ministerialentwurf abstimmen und anschließend die Änderungen gegenüber dem Entwurf in die schriftliche Fassung einarbeiten. Ihnen möchten wir daher in besonderer Weise für ihre Bemühungen danken.

Sehr erfreulich war die gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Österreichisches und Europäisches Wirtschaftsstrafrecht und der FMA, die es in besonderer Weise ermöglichte, Einblicke in die Praxis miteinzubeziehen. Dank gebührt hier vor allem Herrn Vorstand Mag. Klaus S. VIKumpfmüller für die Ermöglichung der Zusammenarbeit und die Einführung in das Konferenzthema, Frau Dr. Birgit Puck, LL.M. und Frau Gabriele Klein-Gleissinger, CEFA, und ihren Teams für die gute Kooperation bei der Planung und Durchführung der Konferenz.

Danken wollen wir vor allem auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Institut für Österreichisches und Europäisches Wirtschaftsstrafrecht für Ihren Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung der Konferenz sowie dem Linde Verlag für die Ermöglichung der Drucklegung der Tagungsergebnisse.

Severin Glaser

Robert Kert

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