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Cybersecurity in Österreich 2026: Von der Bedrohungslage zur gemeinsamen Resilienz
Ergebnisse der KPMG- und KSÖ-Studie zu aktuellen Angriffsmustern, NIS-2-Umsetzung, künstlicher Intelligenz und digitaler Souveränität
Die KPMG- und KSÖ-Studie „Cybersecurity in Österreich 2026“ zeigt: Cyberangriffe sind für heimische Unternehmen kein Ausnahmeereignis mehr, sondern dauerhaftes Geschäftsrisiko. Klassische Vektoren wie Malware, Phishing und Ransomware bleiben relevant; zugleich verändern KI, Lieferkettenrisiken, Regulatorik und digitale Abhängigkeiten die Risikolandschaft. Der Beitrag verdichtet die zentralen Ergebnisse und zeigt, warum Cybersicherheit künftig nur als gemeinsame Resilienzaufgabe von Wirtschaft, Staat und Technologie-Ökosystem gelingen kann.
1. Aktuelles Lagebild: Die Illusion der Ruhe
Die Cybersecurity-Lage in Österreich wirkt auf den ersten Blick stabiler als erwartet, allerdings verschiebt sich die Angriffsdynamik spürbar: Attacken werden leiser, gezielter und professioneller. Während 25 Prozent der befragten Unternehmen eine (eher) starke Zunahme der Angriffe wahrnehmen, kann rund ein Drittel die aktuelle Entwicklung überhaupt nicht beurteilen. Genau diese fehlende Transparenz ist jedoch bereits Teil des Risikos, denn ohne ein belastbares Lagebild bleiben Priorisierung, Reaktion und die allgemeine Krisenfähigkeit zwangsläufig unscharf.
Dass das Angriffsniveau anhaltend hoch bleibt, ...