VwGG | Verwaltungsgerichtshofgesetz
1. Aufl. 2026
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§ 38a Gleichartige Rechtsfragen in einer erheblichen Anzahl von Verfahren
Literatur
Auer, § 26a VwGG: Hemmung oder Unterbrechung der Beschwerdefrist? AnwBl 2003, 330; Forster/Herbst/Pichler, Das Massenverfahren vor den Gerichtshöfen des öffentlichen Rechts, ZfV 2017, 287; Frank, Massenverfahren beim VfGH: Zur Sperrwirkung von Beschlüssen iSd § 86a Abs 1 VfGG, Anmerkung zu , ZVG 2017, 209; Fuchs, Das Bescheidbeschwerdeverfahren gemäß Art 144 B-VG, in Holoubek/Lang (2010) 51; Novak, Lebendiges Verfassungsrecht (2005) JBl 2007, 681; Puck, Massenverfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof - Bemerkungen zu § 38a VwGG, in FS Machacek/Matscher (2008) 367.
Übersicht der Kommentierung
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I. | Allgemeines | ||
II. | Normgenese und -zweck | ||
III. | Voraussetzungen | ||
IV. | Massenverfahrensbeschluss | ||
A. | Inhalt und Zuständigkeit | ||
B. | Kundmachung | ||
C. | Rechtswirkungen | ||
V. | Erkenntnis im Musterverfahren und Kundmachung der Rechtsanschauung des VwGH | ||
I. Allgemeines
1
§ 38a VwGG regelt den Umgang mit Massenverfahren (Massenrevisionen), also einer erheblichen Anzahl gleichgelagerter Verfahren. Bei Vorliegen der Voraussetzungen fasst der VwGH einen grundsätzlich vom Bundeskanzler oder dem zuständigen Landeshauptmann unverzüglich kundzumachenden Massenverfah...