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Telearbeit
Kojic

Telearbeit

Arbeits- und sozialrechtliche Rahmenbedingungen bei grenzüberschreitender Tätigkeit

1. Aufl. 2026

Print-ISBN: 978-3-7073-5612-0

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Telearbeit (1. Auflage)

S. 2355. Verstoß gegen die AN-Freizügigkeit durch Beschränkung der Ausübung von Telearbeit auf das Inland?

5.1. Problemaufriss

Telearbeit beruht, wie oben mehrfach thematisiert, auf einer freiwilligen Vereinbarung der Vertragspartner. Weder aus dem nationalen noch aus dem unionalen Recht kann ein Anspruch bzw eine Pflicht auf bzw zur Telearbeit abgeleitet werden. Das ist noch unproblematisch, solange ein AG seinen AN gleichermaßen die Möglichkeit zur Ausübung von Telearbeit einräumt bzw gleichermaßen nicht einräumt. Problembehaftet könnten hingegen solche Fälle sein, in denen einer Gruppe von AN der Abschluss einer Telearbeit-Vereinbarung nur zu schlechteren Bedingungen gewährt oder gänzlich verwehrt wird.

Von derartigen Ungleichbehandlungen besonders gefährdet und deshalb an dieser Stelle zu besprechen, könnte jene Gruppe sein, die aus AN besteht, die ihren Wohnort im Ausland haben (hier „ausländische AN“). Ohne auf empirische Belege zurückgreifen zu können, ist die Vorstellung, dass AG weniger bis gar nicht gewillt sind, mit ausländischen AN Telearbeit-Vereinbarungen abzuschließen, nicht fernliegend. Dabei wird der Grund für die Ungleichbehandlung wohl in den allermeisten Fällen kein irra...

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