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„Reproduktion wird nicht mitgedacht“
Christine Kurmeyer über die Störung im System unserer Arbeitswelt
Als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Charité und Aufsichtsrätin sieht Dr. Christine Kurmeyer aus nächster Nähe, wie in Wirtschaft und Wissenschaft über Karrieren, Führung und Chancengerechtigkeit entschieden wird. Ihr nüchterner Befund: „Wir haben die Frauen optimiert. Jetzt sind die Strukturen dran.“
Kurzbiografie
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Dr. Christine Kurmeyer absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester und studierte im Anschluss Sozialpsychologie in Hannover. Seit 1999 ist sie in der Gleichstellungspolitik in Hochschulen aktiv: bis 2006 als Leiterin des Gleichstellungsbüros der Leibniz Universität Hannover, danach bis heute als Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Charité - Universitätsmedizin Berlin. 2001 war sie Mitbegründerin des Forum Mentoring für Hochschulmentoringprogramme, 2012 Mitbegründerin der Deutschen Gesellschaft für Mentoring (DGM); dort war sie als Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats bis 2022 zuständig für die Zertifizierung von Mentoring-Programmen.
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Österreich erhöht die gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten von 30 auf 40 %. Ist das der richtige Hebel?
Kurmeyer: Ich fange mal mit einer externen Beobachtu...