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DBA-rechtliche Behandlung von Arbeitslohn
Rein (PIStB 2026, 119 ff) analysiert die ab 2025 in Deutschland anzuwendenden neuen dBMF-Schreiben zur DBA-rechtlichen Behandlung von Arbeitslohn und ihre praktischen Auswirkungen bei grenzüberschreitenden Arbeitsverhältnissen. Besonders bedeutsam sei die Aufgabe der bisherigen dynamischen Auslegung des OECD-MK zugunsten einer überwiegend statischen Auslegung im Einklang mit der BFH-Rechtsprechung. Der Erlass enthalte zudem neue Kriterien zur Bestimmung der steuerlichen Ansässigkeit bei Entsendungen, einschließlich typisierter Vermutungen je nach Dauer des Auslandseinsatzes. Gleichzeitig steigen die Nachweisanforderungen für Steuerpflichtige deutlich an. Beim wirtschaftlichen Arbeitgeber präzisiere das dBMF die Bedeutung der Kostenweiterbelastung und reduziere frühere, sehr strenge Dokumentationspflichten. Auch die steuerliche Aufteilung von Abfindungen, Signing-Boni und Mitarbeiterbeteiligungen wird detaillierter geregelt. Neu sind außerdem gesetzliche Regelungen zu Freistellungsvergütungen während unwiderruflicher Freistellungen.