Suchen Kontrast Hilfe

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
AR aktuell 2, April 2026, Seite 38

ESG-Ratings: „Dieses Blackbox-Gefüge muss abgeschafft werden“

Benedikt Kommenda und Markus Patloch-Kofler

Dr. Markus Patloch-Kofler, MSc (WU) CVA im Gespräch über die kommende Neuregelung der Handhabung von ESG-Ratings. Wie solche Bewertungen zustande kommen, müsse künftig transparent sein. Dies schränke vorerst auch die Möglichkeiten ein, künstliche Intelligenz für die Erstellung heranzuziehen.

Kurzbiografie


Tabelle in neuem Fenster öffnen
Dr. Markus Patloch-Kofler, MSc (WU) CVA ist Senior Manager bei BDO Austria GmbH im Bereich Corporate Finance, Wissenschaftler an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger.

Kommenda: Am 2. Juli tritt eine Verordnung der EU über die Transparenz und Integrität von ESG-Rating-Tätigkeiten in Kraft. Was soll sie bringen?

Patloch-Kofler: Diese ESG-Rating-Verordnung, wie sie oftmals bezeichnet wird, soll regeln, wie ein ESG-Rating aufgebaut ist und welche Transparenzanforderungen hierfür gelten. Also: Wie sollen all die ESG-Daten, die vom Komplex CSRD [Corporate Sustainability Reporting Directive, Anm] kommen, weiterverarbeitet werden? Dazu gab es bislang keine Vorgaben, was zur Folge hatte, dass das ganz unterschiedlich gehandhabt wurde. Genau hier setzt die Verordnung an. Sie soll ...

Daten werden geladen...