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ESG-Ratings: „Dieses Blackbox-Gefüge muss abgeschafft werden“
Dr. Markus Patloch-Kofler, MSc (WU) CVA im Gespräch über die kommende Neuregelung der Handhabung von ESG-Ratings. Wie solche Bewertungen zustande kommen, müsse künftig transparent sein. Dies schränke vorerst auch die Möglichkeiten ein, künstliche Intelligenz für die Erstellung heranzuziehen.
Kurzbiografie
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Dr. Markus Patloch-Kofler, MSc (WU) CVA ist Senior Manager bei BDO Austria GmbH im Bereich Corporate Finance, Wissenschaftler an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger.
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Kommenda: Am 2. Juli tritt eine Verordnung der EU über die Transparenz und Integrität von ESG-Rating-Tätigkeiten in Kraft. Was soll sie bringen?
Patloch-Kofler: Diese ESG-Rating-Verordnung, wie sie oftmals bezeichnet wird, soll regeln, wie ein ESG-Rating aufgebaut ist und welche Transparenzanforderungen hierfür gelten. Also: Wie sollen all die ESG-Daten, die vom Komplex CSRD [Corporate Sustainability Reporting Directive, Anm] kommen, weiterverarbeitet werden? Dazu gab es bislang keine Vorgaben, was zur Folge hatte, dass das ganz unterschiedlich gehandhabt wurde. Genau hier setzt die Verordnung an. Sie soll ...