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GesRZ 1, Februar 2026, Seite 4

FMA-Aufsichtsschwerpunkte 2026

Im Dezember 2025 veröffentlichte die FMA ihre Aufsichtsschwerpunkte für 2026.

Die österreichischen Banken und Versicherungen seien gut kapitalisiert, jedoch werden die gegenwärtigen Herausforderungen nicht geringer. Diese Herausforderungen seien vielschichtig und reichen von Risiken für die globale Finanzstabilität über steigende Problemkredite bis hin zu neuen Themen, die sich aus der Geopolitik (Zollpolitik und militärischen Konflikten) und der Digitalisierung (Asset-Blasen im Technologiesektor, stablecoins) ergeben. Aufgrund dieser verschiedenen Herausforderungen werde die FMA in diesem Jahr auf die weitere Stärkung von Resilienz und Stabilität der Finanzmarktteilnehmer achten. Im Fokus der FMA stehe vor allem die risikoorientierte Steigerung der Effizienz der aufsichtlichen Arbeit. Vereinfachung und Entbürokratisierung seien für die FMA ebenso von großer Bedeutung, damit sowohl bei den Beaufsichtigten als auch in der Behörde selbst Kosten eingespart und Ressourcen für andere Aufgaben genutzt werden können. Eine besonders große Effizienzsteigerung sei bei Datenmeldepflichten möglich. Bei Datenmeldepflichten sollen doppelte oder wenig nutzbringende Datensammlungen vermieden werden...

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