Suchen Kontrast Hilfe

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
AR aktuell 6, Dezember 2025, Seite 195

„Unser Job ist es, mit den Menschen zu sprechen, die anderer Meinung sind“

Gerhard Timm, Co-Sprecher des Aufsichtsrats der Heinrich-Böll-Stiftung

Clarissa-Diana de Grancy und Gerhard Timm

Kontrolle statt Kaffeekränzchen. Wie die Heinrich-Böll-Stiftung Unabhängigkeit wahrt, sich strategisch auf künstliche Intelligenz vorbereitet, und warum das Aufbrechen von „Bubbles“ zur Kernaufgabe wird.

Kurzbiografie


Tabelle in neuem Fenster öffnen
Gerhard Timm hat in Köln und Bern Volkswirtschaft, Politikwissenschaft und Soziologie studiert und über wissenschaftliche Politikberatung in der Umweltpolitik promoviert. Nach Stationen im Bundesumweltministerium, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin war er von 1999 bis 2009 Bundesgeschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und von 2009 bis 2023 Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Ehrenamtlich ist er derzeit ua Ko-Sprecher des Aufsichtsrats der Heinrich-Böll-Stiftung.

Was macht den Aufsichtsrat der Heinrich-Böll-Stiftung besonders?

Gerhard Timm: Der Aufsichtsrat kommt ja ursprünglich aus dem Aktienrecht, ist also eher im kommerziellen Bereich anzutreffen - dort ist er auch gesetzlich vorgeschrieben. Im gemeinnützigen Bereich, insbesondere bei Vereinen, stützt man sich hingegen auf das Vereinsrecht. Dort s...

Daten werden geladen...